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1. Tulamben

2. Ahmed - Jemeluk

3. Padangbai

4. Mimpang - Tepekong

5. Gili Biaha

 

Tauchen Tulamben

Der Sonnenaufgang ist wunderschön - Es lohnt sich schon deshalb, in Tulamben die Nacht zu verbringen.

sunrise tulamben

The "Liberty Wreck" Videolink

tulamben_liberty_wreck
Tulamben, ein kleines Dorf an der Nordostküste Balis, ist bei Tauchern vor allem wegen dem Wrack der USS -Liberty bekannt. 
Das Schicksal der Liberty ist eines, das Schiffen selten widerfährt. Auch Kriegsschiffen nicht. Zwar werden sie häufig zu Wracks, die tauchend - sinkend ihre letzte Ruhestätte finden und auf dem Grund des Ozeans vor sich hin rosten. Die Meere sind voll mit solchen Schiffen, die Schatztaucher anlocken und Abenteurer, die versuchen, Geheimnisse zu lüften und reich zu werden. Der USS – Liberty wäre fast ein normales tragisches Schicksal eines Kriegsschiff widerfahren, als sie von einem japanischen Kriegsschiff im Zweiten Weltkrieg getroffen wurde und nur knapp der Versenkung entging. Sie wurde zu einem Liegeplatz in Tulamben geschleppt, wo sie repariert werden sollte.
 

Aber bei alten Schiffen ist es wie bei alten Computern. Je länger sie rum liegen, desto mehr verlieren sie an Wert und desto länger werden sie rum liegen oder vor sich hindümpeln, wenn bei Schiffen keine Umweltbehörde eingreift, um die alten Rostkähne zu verschrotten. 
Vielleicht hat sich der alte ehrwürdige Vulkan (Gunung Agung) über den Pott geärgert, der da zu seinen Füßen lag und rostete. Jedenfalls ist der Gunung Agung 1963 ausgebrochen. Balinesische Priester glauben, ein falsch terminiertes Fest wäre der Grund für den Ärger des Vulkangottes gewesen. Jedenfalls hat der Ausbruch vielen Balinesen das Leben gekostet. Die Lava hat die Hänge verbrannt, über die sie gelaufen ist und hat mit Hilfe von riesigen fliegenden Felsbrocken, das alte kriegsmüde Schiff unter die Wellen gedrückt, wo es zum bekanntesten Tauchplatz Balis wurde. 
Taucher aus aller Welt kommen, um das Wrack zu sehen, das mit Millionen Fischen und hunderten von Fischarten, sowie Weich – und Hartkorallen bevölkert ist. 
Ich liebe die Makrelen, die manchmal im flachen Wasser ihre schnellen lebendigen Kreise ziehen und mit starren Glotzaugen die Taucher kaum wahrzunehmen scheinen. 
Es gibt einen großen Barrakuda, der meist in der Nähe des Mittelteils des Schiffes zu finden ist, wo er reglos im Wasser steht. Taucher können sich dem wild aussehenden Kerl gefahrlos (ohne Gewähr) nähern - jedenfalls ist mir nichts Gegenteiliges zu Ohren gekommen – und gute Fotos oder Video von ihm machen. Ich kann hier jedoch keine absolute Sicherheit garantieren. Man weiß ja nicht, ob ein Fisch auch mal launisch ist. 
Die großen Papageienfische (Bumphead Parrotfish) sind eine echte Attraktion. Sie schwimmen meist in Pulks durch das Wrack und sehen wegen der riesigen „Beule“ an der Stirn merkwürdig aus. 
Das Tauchen ist auch sonst interessant. Es gibt jede Menge Makro – Möglichkeiten, von kleinen Seepferdchen über farbenfrohe Korallenpolypen, die ihre bunten Tentakeln in die Strömung strecken. 
Den ersten Mondfisch habe ich unerwartet in ungefähr 30 Meter Tiefe am Wrack gesehen. Es war ein wunderbarer, magischer Moment. Mondfische sind manchmal am Wrack bevor das Wasser kalt ist. Sie bestätigen damit in gewisser Weise die Regel, dass Mola Mola bei kaltem Wasser um Balis Riffe schwimmen. Das Wasser am Wrack wird sowieso nicht so kalt wie das um Nusa Penida oder Mimpang/Tepekong.

 

barrakuda_tulamben_bali  

Praktische Tips: Aufpassen beim Tauchen ins Wrack. Es gibt große Räume mit Ausgängen nach oben. Trotzdem ist Eindringen in Wracks generell gefährlich. Es gibt viele scharfe Kanten an dem versunkenen Schiff.
Vorsicht bei Grund- und Schiffsberührung. Das Schiff und dessen Umgebung ist voll mit Skorpions – und einigen Steinfischen.
Wegen der Steine sind unbedingt Füßlinge anzuraten. Von Juli bis September muss man in Tulamben mit großen Wellen rechnen, die Aus – und Einstieg recht schwierig machen können.

     
Matthias, ein Lehrer aus Deutschland, ist dem großen Barrakuda nahe gekommen. Er wirkt zahm. Wir haben noch nie von Angriffen auf Taucher gehört. Trotzdem spürt man eine Spannung , wenn man sich diesem beachtlichen Jäger nähert.
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Das Drop - Off


Es gibt um Bali einige Tauchplätze, die Drop-off heißen. Solche Namen beziehen sich ja meistens auf Besonderheiten unter Wasser, auf die Farbe und Klarheit des Wassers, was auch beschönigend sein kann (Blue Lagoon, Crystal Bay), auf Steilwände, Steilabfälle (Drop-off), auf ein Wrack (Japanese Wreck) etc. Es gibt also einige Steilwände in Bali (um Menjangan, Tulamben, Padangbai etc.).
Das Drop-off von Tulamben liegt ungefähr 800 Meter östlich der Liberty. Häufig sind Begegnungen mit Bumphead-Papageienfischen, die im Wrack der Liberty schlafen und zum Frühstücken am Drop-off sind. Es ist beeindruckend, diese mächtigen Fische zu beobachten, wie sie in mittelgroßen Gruppen das Wasser durchpflügen. Häufig sieht man große Barrakudas, ebenso Jacks und im Tiefen Weißspitzenriffhaie. Bei Nachttauchgängen trifft man ab und zu auf Spanish Dancers.
In dreißig Metern Tiefe befindet sich eine riesige Gorgonie. Fotos davon und mit Tauchern, die drüber schweben, sind beeindruckend. Auch Mondfische sind in den Monaten von Juli bis Oktober ab und zu (am Wrack und) am Dropoff zu finden. Auch Walhaie verirren sich in die Gegend.
Hinweise: Vorsicht bei tiefen Tauchgängen. Öfter den Luftvorrat kontrollieren. Kompass mitnehmen! Die Orientierung ist damit einfacher (, was aber eigentlich für fast alle Tauchgänge gilt). Vorsicht: Es gibt am Dropoff viele Steinfische, die nicht leicht zu sehen sind. Unbedingt also Füßlinge tragen, auch wegen der großen runden Steine, die der Vulkan 1963 ausgespuckt hat. Die Füßlinge bieten natürlich keine absolute Sicherheit gegen die Rückenstacheln von Steinfischchen. Bitte also vorsichtig sein!

 

 

The Patch Reef

Dieses flache Riff liegt zwischen dem Wrack der Liberty und dem Dropoff. Es ist ein guter Platz für den letzten Tauchgang am Tag oder für einen Nachttauchgang. Das Patchriff ist voll mit seltenen Fischen, wie der weißäugigen Muräne, gelben Geistermuränen. Häufige Fischarten sind Clownfische, Falterfische und andere. Oft kommt auch der große Barrakuda vorbei, um zu sehen, ob die Taucher keinen Unfug treiben.

Hinweise: Man sollte um Bali generell mit Steinfischen rechnen und genau aufpassen, wo man hinlangt und wo man die Füße aufsetzt. Auch sollte man in Tulamben mit Füßlingen tauchen. Die runden Steine, über die man ins Wasser kommt, sind gewöhnungsbedürftig.

Batu Kelebit

Wenn man vom Wrack Richtung Dropoff schaut, sieht man meerseits Felsen im Wasser und einen trockenen Grashügel. Hinter diesem Hügel liegt Batu Kelebit. Dorthin zu kommen, ist ohne Boot schwierig. Wir nehmen meistens eine Jukung, ein Auslegerboot. Batu Kelebit heißt wörtlich "Kelebit Felsen". Das bezieht sich auf zwei große Felsblöcke in der Kelebitbucht. Einer davon ist immer unter Wasser, der andere ist bei Ebbe sichtbar. Unter Wasser ziehen sich Sandstreifen zwischen Korallenfeldern. Batu Kelebit bietet großen Fischreichtum. Es gibt verschiedene Arten von Hartkorallen, Schwämmen, Gorgonien. Es gibt Weißspitzenriffhaie, aber auch größere Fische in der Tiefe: Silberhaie, Hammerhaie und Mantas.

Hinweise: Für Batu Kelebit sollte wegen der Tiefe schon einige Taucherfahrung vorhanden sein. Wichtig: Immer den Luftvorrat kontrollieren und rechtzeitig den Sicherheitsstopp beginnen.

Es lohnt sich, in Tulamben zu tauchen. Die Fahrt von Sanur dauert zwei Stunden.

 

Ahmed - Jemeluk - Lipah Bay Shipwreck

Wenn man ungefähr zwanzig Minuten bevor man Tulamben erreicht, nach rechts, nach Osten fährt, kommt man nach Ahmed - Jemeluk - Lipah. Weiter die Küste entlang geht es zur Insel Selang, die man aber nur mit dem Boot erreicht. Wir haben einmal den steilen Abstieg gewagt und können davor nur warnen. Es ist gefährlich. Falls man fällt, gibt es ein Halten mehr. Die einzige Möglichkeit, den Absturz zu bremsen, wäre einige Kakteen zu umarmen. Die Küstenlinie ist dramatisch schön, erinnert teilweise an mediterrane Gegendenden.

Auch dort gibt es ein Dropoff. Die Fischarten sind anders als in Tulamben. die kleinen Rifffischchen sind häufiger blau-grün als rot wie in Tulamben. Wie überall üblich gibt es Rotfeuerfische und Skorpionsfische. Auch Anthias sind häufig, nur eben anders gefärbt. Dieser Tauchplatz lässt sich gut vom Ufer aus erreichen. Man muss nur aufpassen, dass man nicht in die Strömung kommt und nicht abgetrieben wird.

Hinweise: Vorsicht bei möglichen Tieftauchgängen. Bei Strömungen erst gegen die Strömung schwimmen. Nur mit Kompass gehen, damit der Rückweg auch sicher gefunden wird. Der Tauchgang ist auch für Anfänger geeignet, die aber entsprechend vorsichtig sein müssen und mit einem Divemaster gehen sollten.

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Bunutan bieten alles Mögliche. Es gibt verschiedene Arten von Muränen. Es gibt riesige Barrakudas, alle möglichen Rifffische, massig Schwämme, gute Hart- und Weichkorallen.

Hinweise: Vorsichtig, die Strömungen können ziemlich stark sein. Mit entsprechender Vorsicht auch für Anfänger geeignet.

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Die "Pyramids" bestehen aus künstlichen Strukturen, die wie ägyptische Pyramiden aussehen. Nicht wie die Pyramiden von Gizeh, sondern wie die Stufenpyramide, die Djoser. Es ist ein faszinierender Tauchplatz. Fische lieben Strukturen, die Verstecke bieten und Orientierung ermöglichen. Und die Pyramiden bieten Beides. Es gibt etliche dieser Minipyramiden an diesem Tauchplatz. Wenn man die Pyramiden gesehen, um die Fische schwimmen, setzt man den Tauchgang in der angefangenen Richtung fort. Auch die flachen Bereiche sind sehr interessant. Es gibt Schildkröten und massig kleine Rifffischchen. Während man den Sicherheitsstopp macht, kann man ganz entspannt, den Zauber des Riffs genießen. Sicherheitshinweise: Vorsicht wegen möglicher starker Strömungen. Mit dieser Einschränkung ist der Tauchplatz auch für Anfänger geeignet.
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"The shipwreck" - videolink - ist ein paar Kilometer von Bunutan entfernt. Das Wrack, das schon in fast alle seine Einzelteile zerfallen ist, liegt in flachem Wasser - zwischen 4 und 14 Metern. Es ist wunderschön mit mit Korallen und Gorgonien überwachsen. Das Riff (Richtung Norden, also wenn man zum Meer schaut nach links) besteht aus ausgedehnten Hartkorallenfeldern, über denen blau-grüne Fischchen schweben.
Hinweise: Nicht ins Wrack tauchen. Der Tauchplatz ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen faszinierend. Die Fahrt von Sanur dauert etwas mehr als zwei Stunden.

 

Tauchen Padangbai Bali videolink

Die Tauchgründe um Padangbai bieten Weißspitzenriffhaie und in den Monaten von Juli bis Oktober werden Mondfische gesehen. Es gibt jede Menge hübsche Kleinzeug - Schnecken, Reinigungsgarnelen etc. - zu fotografieren oder einfach zu beobachten. Es gibt schöne Hartkorallen, vor allem im Flachen. Die Blue Lagoon hat einen Traumstrand, von dem man einen tollen Blick hinüber nach Mimpang und Tepekong hat. Das Nachttauchen um Padangbai ist faszinierend. Ich habe bei einem Nachttauchgang Steinfische beim Verschlucken von kleinen Fischen beobachtet.

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Es gibt in Padangbai alle möglichen Arten von Reinigungsgarnelen. Blattfische hängen unter Korallenblöcken, bewegen sich leicht in der Strömung hin und her. Es gibt Froschfische. Süßlippen schweben über Hartkorallen. Das Wasser wird kälter, wenn die Mondfische kommen, also von Juli bis Oktober. Wer kann sollte einen 5mm - Anzug mitbringen. Padangbai ist die Hafenstadt, die Nusa Penida und Lombok mit Bali verbindet.

 

Blue Lagoon

Die Blue Lagoon ist ein wunderbarer Platz, um sich an Unterwasser - Bali zu gewöhnen. Die blaue Lagune ist einfach zu tauchen. Die Hartkorallen sind wunderschön im flachen Wasser. Süßlippen schweben über den Korallen, als würden sie, wie wir Taucher, ihre Freude an der Schönheit haben. Weißspitzenriffhaie sind häufig. In der kalten Jahreszeit kommen Mondfische (Mola Mola) vorbei. Manchmal sieht man Wobbegong Haie. Es gibt Korallenblöcke mit Froschfischen und Blattfischen. Es gibt, wie in Tulamben oder an vielen anderen Plätzen in Bali Blaupunktrochen. Muränen und Geistermuränen sind häufig nur einen Meter von einander entfernt zu sehen. Die Blue Lagoon eignet sich hervorragend für Makrofotografie. Es gibt ziemlich viele Nudibranches.

RATING: Für Anfänger und Forgeschrittene geeignet. Makroeinstellungen für Fotografie ist zu empfehlen. Am besten mit einem Objektiv, das von außen gewechselt werden kann.

Tiefe: zwischen 5 und 25 Metern.

Das Dropoff

ist ungefähr 500 Meter von der Blue Lagoon entfernt. Es ist ein relativ einfacher Tauchplatz. Normalerweise tauchen wir vom Dropoff zur Blue Lagoon, was durch Strömungen erschwert werden kann.

Für Anfänger ist es wichtig, öfter darauf zu achten, nicht zu tief zu fallen. Es kann relativ schnell passieren, am Dropoff in 25 Metern "aufzuwachen".

Der Anfang dieses Tauchgang, in Richtung Blue Lagoon, ist übersäht mit Federsternen. Es gibt häufig Schnecken (Nudibranches), die Möglichkeit, Haie und Mondfische (mola mola) zu sehen.

Tiefe: 10 bis 30 Meter.

Hinweise: Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Das Dropoff ist vielleicht minimal schwieriger als die Blue Lagoon. Die Tauchplätze Padangbais sind ungefähr eine Stunde von Sanur entfernt.

 

Mimpang - Tepekong

Candi Dasa ist etwas mehr als eine Stunde von Sanur entfernt, liegt ungefähr auf halbem Weg nach Tulamben. In Candi Dasa beginnen unsere Tauchabenteuer nach Mimpang, Tepekong und Gili Biaha. Wir fahren mit einem Auslegerboot zu den Tauchplätzen. Auf diese Weise belasten wir die Umwelt weniger, als wenn wir mit dem Schnellboot von Sanur kommen.
Auf dem Foto sieht man Tepekong und Mimpang. Der grauschwarze Wal ist Tepekong, die schwarzen Punkte gehören zu Mimpang.
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Mimpang - videolink - ist ein faszinierender Tauchplatz: relativ klein, aber mit fantastischen Korallen und vielen Fischen. Wer Haie sehen möchte, ist mit Mimpang am richtigen Platz. Mimpang kann beinahne eine Haigarantie bieten. Weißspitzenriffhaie sieht man meist in Tiefen von 15 bis 30 Metern. Wenn sich die Haie bewegen, sind sie in flacherem Wasser anzutreffen. Sonst liegen sie häufig im Sand (um die 25 bis 30 Meter). Mola Mola - Mondfische - sind häufig in den Monaten August bis Oktober zu sehen. Sie werden begleitet von Falterfischen, von Harlekin - und Kaiserfischen, die sie von lästigen Parasiten befreien. Wenn sie ihre Münder geöffnet nach oben richten, kann man sich ihnen relativ leicht nähern.
Hinweise: Die Strömungen um Mimpang können sehr stark sein. Man sollte unbedingt eine Oberflächenmarkierung mitbringen und dich bei den Diveguides bleiben. Mimpang ist etwas für Taucher mit Erfahrung und auch etwas Kondition im Schwimmen.
Photo: Mondfisch (mola mola) Mimpang

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Tepekong ist auch eher etwas für Fortgeschrittene. Mondfische sind häufig in der kalten Jahreszeit, Haie sind nicht ungewöhnlich. Die Strömungen können sehr stark sein.

"The Canyon"

An der Süfwestseite der kleinen Insel Tepekong liegt einer der berühmtesten und berüchtigsten Tauchplätze Balis: Der Canyon. Das Tauchen dort kann wegen ungewöhnlicher Strömungen ziemlich spannend werden. Manche Strömungen ziehen die Taucher nach unten. Sogar die Luftblasen der Taucher verschwinden in der blauschwarzen Tiefe. Aber gut, wenn die Strömungen stark sind, sind auch die Fische und andere Meeresbewohner in großer Zahl vertreten: Man sieht Haie, Schwärme von Süßlippen, Bumphead Papageienfische, Mondfische, Schildkröten, Zackenbarsche und viele andere Meereslebewesen.

Es lohnt sich also den Canyon zu tauchen. Voraussetzung ist Erfahrung und Kondition. Außerdem sollte man nur mit einem erfahrenen Divemaster tauchen. Man sollte auf Strömungen gefasst sein, die nach unten gehen. Man sollte unbedingt auf den Rat der Bootsleute hören und sich strikt an die Anweisungen des Divemasters halten.

Hinweise: Was kann man bei einer starken Strömung, die nach unten zieht, tun?

1. Ruhe bewahren. Nachdenken, tief atmen, auf die Ausatmung achten. Dann überlegt handeln.
2. Du kannst versuchen, dich an Felsen festzuhalten und langsam ins Flache zurückzukommen.
3. Sollte das nicht möglich sein, weil die Strömung nach unten zu stark ist, lass dich nach unten ziehen. Entleere deine Tauchweste. Die Strömung hört bei ungefähr 50 Metern auf. Tauche im Freiwasser langsam auf. Vergiss nicht deine Oberflächenmarkierung zuerst nach oben fliegen zu lassen.

Es gibt um Gili Tepekong einfachere Tauchplätze als den Canyon. Auf der gegenüberliegenden Seite, der Nordseite, wachsen sehr schöne Korallen. Auch Mondfische sind in der kalten Jahreszeit ab und zu zu Besuch.

 

Gili Biaha

ist nichts für Anfänger. Aber gerade darum vielleicht auch für Taucher, die mit Strömungen umgehen können, die bei Steilwänden nicht die Orientierung verlieren, ein sehr interessanter Tauchplatz. Die winzige Insel, die manchmal "pulau kambing" (Ziegeninsel) genannt wird, bildet nach unten ein schwarzes, vulkanisch anmutendes Riff. Blaue Drückerfische fliegen über die Wände Biahas, liegen manchmal seinsvergessen schlafend auf koralligem Grund, um zu fliehen, wenn sich Taucher nähern. Große, blau-gelb gestreifte Kaiserfische schwimmen, für ihre Art typisch, zick-zack durchs Riff. Eine große Höhle ist bekannt für die Weißspitzenhaie, die dort Siesta halten. Eine Schildkröte (hawksbill) hat ihr Revier in der Nähe dieser Höhle. Innen irrlichtern rote Fische mit großen Augen. Große grüne Drückerfische sind bereit ihr Revier auch gegen Taucher zu verteidigen. Einige dieser agressiven Kerle scheinen mehr aus Spaß anzugreifen als aus Sorge um ihr Gelege. Der Korallenbewuchs ist wegen der starken Strömungen spärlich. Die Sicht ist häufig hervorragend, die Wasserqualität sehr gut. Hier ein Video mit Gili Biaha.
Hinweise: Auch hier beim Auftauchen die Oberflächenmarkierung verwenden. Die Strömungen können sowohl an der Oberfläche als auch unter Wasser sehr stark sein. Deshalb ist eine gut sichtbare Markierung auch wichtig, um von den Bootsleuten bei Wellengang gesehen zu werden. In den Monaten August bis Oktober sollte man mit kaltem Wasser rechnen und mit einem 5mm - Anzug und eventuell Haube tauchen.

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Fotos Gili Biaha: Hans
     

 

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081 33 77 55 729 and 0361 87 55 788

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